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Wasser ist Leben

Frisch, klar und sauber - so kennen wir es, unser Trinkwasser.

Was wissen wir wirklich über unser Nahrungsmittel Nummer eins?
Trinkwasser ist - laut Österreichischem Lebensmittelgesetz - WASSER, das in natürlichem Zustand oder nach Aufbereitung, geeignet ist vom Menschen ohne Gefährdung seiner Gesundheit ein Leben lang genossen zu werden, und das geruchlich, geschmacklich und dem Aussehen nach einwandfei ist.

In unserem Land darf nur solches Wasser als Trinkwasser abgegeben werden, das den strengen Qualitätsanforderungen der Verordnung über die Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch (BGBL. II Nr. 235/1998) genügt. Diese Verordnung legt mit den Trinkwassergrenzwerten Konzentrationen für bestimmte Inhaltsstoffe fest. Dabei werden große Sicherheitsspannen berücksichtigt. Die WASSERHÄRTE (Gesamthärte) ist ein Maß für den Gehalt an Calcium und Magnesium des Wassers. Sie wird zumeist in „deutschen Härtegraden“ (°dH) gemessen. Weiches Wasser kann die Korrosion von Wasserleitungen beschleunigen und damit den Gehalt von Schwermetallen wie Cadmium, Kupfer, Blei und Zink im Trinkwasser erhöhen. Bei der Anwendung von Geräten zur Wasserenthärtung (z.B. Ionenaustauscher) ist darauf zu achten, das eine Gesamthärte von zumindest 8,4 °dH eingehalten wird, um eine Korrosion der Leitungsrohre zu verhindern. Hartes Wasser kann „Kalk“ - Ablagerungen in Geräten bewirken und die Waschkraft von Wasch- und Reinigungsmitteln verringern. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist eine höhere Wasserhärte jedoch positiv zu bewerten (Versorgung mit Calcium und Magnesium).